22.6.: Joseh Hanopol und Bilan

Joseh Hanopol
Joseh kündigte eines Tages seinen lukrativen Job in einer Hochglanz-Werbeagentur und verkaufte sein Hab und Gut. Übrig blieben Bücher, eine Gitarre und sein Kleinwagen. “Die meisten meinten ich sei ziemlich mutig dies zu tun. Doch es war ganz schön leicht dem Gefühl nachzugehen glücklich sein zu wollen.” Seine Musik ist eine Idee des Aufbruchs.
Geboren in Japan als Sohn philippinischer Musiker-Eltern verbringt er seine Kindheit nie lange an einem Ort, sondern hauptsächlich im fahrenden VW-Bus und eingespannt in Bühnenshows. Die Musik bildet die Konstante. Es öffnen sich vielschichtig orchestrierte Songs voller Melancholie zu hoffnungsvollen Folk-Rock-Hymnen.

Bilan
Wer Bilan Gitarre spielen hört, dem wird schnell klar: Das Lob an die musikalische Vielfalt der Kap Verde kommt nicht von ungefähr. Inspiriert von den variierenden Sounds und Musikstilen der afrikanischen Inselgruppe ergänzt er die Musik mit seinen eigenen, die unterschiedlichen urbanen Musikstile vermischenden Klangwelten. Geboren in Mindelo (Kap Verde) studierte er in Portugal und arbeitete als Sänger, Gitarrist und Komponist. Nach seiner „Air, Water“ EP (2008) fokussiert sich sein neues Album „Island“ auf das Begehren und Suchen, das die in der Diaspora lebenden Menschen vereint. Er singt auf kreolisch, doch seine Musik konstruiert sich aus dem Material vieler Orte: Afrobeat, Funk, brazilianische Musik, Jazz mit Einflüssen des Morabeza, Blues und knackigen Rock-Riffs.


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